Begegnung mit Buchenwald - Erinnern für die Zukunft

27.-31.10.2022, Do.-Mo.

1937 errichtete die SS das Konzentrationslager Buchenwald, zu dem insgesamt 139 Außenlager gehörten. Von Juli 1937 bis April 1945 wurden im Konzentrationslager Buchenwald fast 280000 Menschen aus über 50 Nationen inhaftiert und unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen, gefoltert oder ermordet. Zu den Inhaftierten gehörten politische Gegner, Juden, Sinti und Roma sowie sogenannte "Gemeinschaftsfremde", unter ihnen Homosexuelle, Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte. Über 56.000 Menschen, davon 11.000 Juden und 8000 sowjetische Kriegsgefangene starben im KZ Buchenwald durch Folter, medizinische Experimente, Erschießungen und an Auszehrung.

Die Gedenkstättenfahrt hat das Ziel, dass wir uns - ohne Schuldgefühle - der historischen Verantwortung stellen, die sich aus dem Wissen um diese NS-Verbrechen ergibt. Vor diesem Hintergrund fragen wir nach individuellen und politischen Konsequenzen, gesellschaftlichen Werten und nach zivilen Verhaltensweisen um das Gedenken und Erinnern an die Vergangenheit mit Verantwortungsübernahme in der Gegenwart zu verbinden. So soll ein vorurteilsfreies, humanes und demokratisches Miteinander der Menschen ermöglicht werden.

Ort und Kosten

Ort: Weimar
Kosten: Auf Anfrage

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